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Typisch Erzgebirge

Prof. Gotthard B. Schicker beschreibt in seinem Buch „ERB-GERICHTE“ die Kulturgeschichte der Gastronomie im sächsischen und böhmischen Erzgebirge. Von der Klosterküche, Bauernküche, Bergmannsküche bis zur bürgerlichen Küche untersuchte er die Kulinarik im Erzgebirge von 1450 bis zur Gegenwart.

Viele Gerichte entstanden einfach dadurch, dass die Menschen in dieser Region von dem lebten, was ohne große finanzielle Mittel verfügbar war. Was im Erzgebirge ganz traditionell auf den Tisch kommt, hängt eng mit den wirtschaftlichen Verhältnissen zusammen, die zu früheren Zeiten im Bergbau, dem Handwerk und der Forstwirtschaft herrschten.

Weiter ist die erzgebirgische Küche durchzogen von Einflüssen aus Tschechien, Böhmen und Thüringen.

Die erzgebirgische Küche ist deftig und der Hauptbestandteil ist die Kartoffel. Sie wird in vielen Varianten (Zudelsupp, Ardappelsupp, Kließ, Fratzen, Klitscher, Kolatschen, Dalken, u.s.w.) gekocht und gebraten.

In der Forstmeisterküche sind neben der Kartoffel, das heimische Wild, die „wilden Kräuter“, Wildfrüchte, regionaler Käse (Schieböcker) - Hauptbestandteile der Gerichte.

Bei den Getränken ist Scheibenberger „Fiedler“ und ein echt erzgebirgischer Kräuter immer wieder ein Genuss!